GUXHAGEN
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Grüne Energiepolitik

Mit der möglichen Übernahme der Stromnetze, die von den GRÜNEN in Guxhagen unterstützt wird, bieten sich vielfältige Möglichkeiten.
Wir sehen die Übernahme des Stromnetzes als Teilstück eines Weges mit dem Ziel "möglichst viel Energie aus erneuerbaren dezentralen Energie- anlagen zu gewinnen."
Die Gemeinschaft der Sieben (Melsungen und Spangenberg sind leider abgesprungen) hat als Fernziel die Energiewerke, die einmal Netzbetrieb und Energieerzeugungsanlagen in Kooperation mit einem professionellen Partner betreiben. Das geschieht zur Zeit in Form von konkreten Verhandlungen zur Netzübernahme. Auch wenn sich die Situation durch den Übergang von der e.on zur EAM schon in Richtung Dezentralisierung und Bürgernähe verschoben hat, so ist die FEE nach wie vor das Ziel für Netzbetrieb und Energievertrieb. Jede der sieben Kommunen innerhalb der FEE hat einen größeren Anteil am Gesamterlös als im Rahmen der EAM.
Ein regionaler fairer Partner bietet ein Konzept für mehr Selbstständigkeit und Gewinnbeteiligung!
Bei der bevorstehenden Umstrukturierung der Energie-wirtschaft mit einer starken Dezentralisierung der Erzeugung wird der Bürger direkter mit der Produktion konfrontiert. Windkraftanlagen werden das Landschafts-bild verändern (siehe Söhre), Biogasanlagen werden zu riechen sein. Um diesen Strukturwandel möglichst erfolgreich umzusetzen, ist sowohl eine direkte als auch eine indirekte Beteiligung des Bürgers über die öffentliche Hand ein Fundament nachhaltiger Akzeptanz. Das lässt sich durch Bürgerenergiegenossenschaften bewerkstelligen. Zur Zeit besteht daher eine Beteiligungsmöglichkeit an der BE Kassel+Söhre eG.
Nach der Gründung der FEE ist in einem zweiten Schritt die Übernahme der Netze sowie Vermarktung der Energieproduktion über Biomasse (Biogasanlagen , Biomasseheizkraftwerke), Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft, KWK, etc. in der Region aufzubauen und zu verankern. Dadurch kann ein Großteil des Invest in der Region verbleiben und mit der Wertschöpfung vor Ort ebenfalls die Akzeptanz sicherstellen.
Investitionen in Offshore oder Projekte in Wüstenregionen werden nicht als vorrangige Aktivitäten bewertet, da die Wertschöpfung nicht in der Region stattfindet und überregionale Transportleitungen sowie neue Abhängigkeiten von Drittstaaten verhindert werden können.
Auch umweltfreundlich und bürgernah produzierte Energie ist möglichst effizient einzusetzen. Die Umstruk-turierung hin zu einem intelligenten Stromnetz mit diffe-renzierten Strompreisen tageszeitabhängig und gesteuert über Angebot und Nachfrage ist zu unterstützen. E-Mobilität ist durch den Aufbau von E-Tankstellen voran zu treiben. Eine verbesserte Koordination von E-Mobilität und NVV ist herzustellen.
Der neue Partner bringt Kompetenz aus dem Wärmemarkt mit (siehe Angebote der FEE für Strom und Gas). Die Verschärfungen in der ENEV, das Erneuerbare Energien Wärmegesetz, EEG etc. werden auch eine Veränderung im Wärmemarkt mit sich bringen. Kleine Wärmenetze, kommunal betrieben, werden insbesondere in den wärmeintensiven Dorfkernen (siehe Körle) an Bedeutung gewinnen. Die Nähe zum Kunden soll genutzt werden für eine gute Beratung zu einem sinnvollen Umgang mit Energie und zur Förderung von energieeffizienten Maßnahmen wie Gebäudesanierung.
GRÜNES Ziel sind eigene Energiewerke.
Der auf europäischer Ebene stattfindende Energie-Strukturwandel wird nach und nach über die EU gesteuert und gefördert werden. Der strat. Partner hat Kompetenz im Bereich der europäischen Förder-mechanismen (Beantragung, Bearbeitung u. Abrechnung) vorzuweisen.

(dieser Text ist in Teilen einem GRÜNEN Positionspapier zum Thema "Partnersuche beim Stromnetzkauf" durch die interkommunale Arbeitsgemeinschaft "Enerkom" entnommen).

Soweit aus dem o.a. Papier.

Inzwischen hat die neue Bundesregierung, vertreten durch Vizekanzler Gabriel, ja eine Novelle zum EEG erlassen. Leider ist dadurch der Ausbau bürgernaher Energieversorgung durch PV , Windkraft und Biogas sehr stark ausgebremst worden (siehe SMA) und die vier großen Energieversorger (RWE, ENBW, E.ON und Vattenfall) versuchen mit aller Macht ihr Geschäftsmodell zu retten, sodass eine durch bürgerschaftliches Engagement (Bürgerenergiegenossenschaften) organisierte Energiewende schwieriger geworden ist. Aber wir sollten uns nicht entmutigen lassen. Im politischen Kampf mit den Großkonzernen um die Verteilung der Wertschöpfung braucht es eben einen langen Atem, denn hier müssen 'dicke Bretter gebohrt' werden. Und da haben die GRÜNEN ja aus den vergangenen Jahren einige Erfahrung.

 

 
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